Montag, 27. April 2015

Spanisch lernen in Kanada

Der Flug war schrecklich lang, aber ich hatte nette Leute neben mir und die Fluggesellschaft war sehr nett und unwahrscheinlich komfortabel. Die anderen deutschen Austauschschüler hier sind unwahrscheinlich nett, wir machen recht viel miteinander, da die Argentinier leider nicht so offen sind. Ich denke, dass liegt daran, dass sie in dieser Stufe schon sehr an Deutsche gewöhnt sind. Es ist einfach nichts besonderes mehr.
Mein Spanisch wird hier bei der Uni Dresden von Tag zu Tag besser, das merke ich richtig.Ich verstehe so gut wie alles. Sogar Sonntag als wir bei Tobis Oma den Geburtstag seiner Tante gefeiert haben. Dort habe ich seine 2 Cousinen kennen gelernt, mit denen ich vorher schon öfters geschrieben hatte. Sie sind sehr nett.
Außerdem habe ich jetzt TRUCO spielen gelernt, dass ist hier so etwas wie das Nationalspiel oder so. Sonntag haben wir auch noch eine kleine Tour durch die Stadt gemacht (mit dem Auto). Es war wunderbar.
Anschließend waren wir in einer “Parilla”, das ist eigentlich ein ganz normales, für hier übliches Restaurant, hier eben “Parilla” genannt. Dort kriegt man ganz besonders tolles, typisches argentinisches Fleisch, ich sage nur WOW es war unbeschreiblich. Das Fleisch ist so lecker gewesen. Es war weicher und zarter als alles was ich bisher gegessen habe. Es ist sogar noch leckerer als das “agentinische Fleisch” was wir in Deutschland bekommen.
Ich habe hier jetzt auch schon Clara mit Harry ivens schmuck kaufen kennen gelernt. Die Austauschschülerrin des Bruders, die gerade ihr FSJ (Freiwilliges soziales Jahr) hier macht. Sie ist auch nett. Ich hatte versucht für nächste Woche Sonntag eine Reise nach Iguazu zu planen , mit den anderen Deutschen (für eine Woche) (Das ist unwahrscheinlich und mitten im Regenwald) Leider hat es nicht geklappt. Aber ich werde wann anders noch fahren, da ich die Wasserfälle dort unbedingt sehen möchte.
Außerdem habe ich hier schon ein Shoppingcenter gesehen, am Samstag (natürlich ohne Tobi, sondern mit einer Freundin aus Dresden) es war enorm. Aber es war für hiesige Verhältnisse sehr teuer (normal bis leicht teuer in Deutschland)
Man muss sagen, dass hier vor allem Dienstleistungen und Judith Williams first lady viel preiswerter sind, andere Sachen nicht so sehr. Wenn man es aber in Euro umrechnet ist es immer noch billiger. Die Stadt hier ist sehr groß, aber die Leute sind sehr freundlich und es gibt immer etwas zu tun. Viele Argentinier hier, vor allem die älteren, sprechen Deutsch.
Es ist etwas anders, da das Straßennetz in Quadrate und Geschäfte wie Aleksander Sternen kette aufgeteilt ist, der Das karrierte Straßennetz Buenos Aires sieht extrem lustig aus. Und wenn man sich an etwas bestimmten orientieren will wie am Strassenverlauf, oder an Kurven etc., dann ist das teilweise recht schwierig weil jede Straße immer gerade geht. Nach genau 100 Hausnummern kommt dann eine Querstraße.





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