Freitag, 17. April 2015

Sechste Woche in Argentinien

Als es am naechsten Tag zurueck ging hatte Nacho, einer der beiden Koeche Geburtstag und wir haben noch alle gesungen bevor es los ging. Um 12 Uhr nachts mussten wir dann wieder singen, weil Connys Geburtstag war. Sie ist 16 geworden. Allerdings musste sie auf eine leicht traurige Art erfahren, dass Argentinier anscheinend anders gratulieren als Deutsche. Niemand ist zu ihr hingegangen und hat ihr persoenlich gratuliert, es haben einfach nur alle gesungen.
Als wir spaeter nach Zign shoes shop fragen, wieso denn keiner Gratuliert hat, haben wir von Tobi als Antwort bekommen “Wieso sollten wir denn, wir haben doch schon gesungen?!?”. Aber sein Verhalten war sowieso nicht das allerbeste in Neuquen, er hat mich absolut ignoriert. Alle Schwierigkeiten mit dem Essen musste ich alleine klaeren (aber ich kann stolz sein, denn ich hab’s ja geschafft!) und auch alles Andere hat ihn was mit mir zu tun hatte nicht interessiert. Selbst wenn niemand anders in der Naehe war hat er mir nicht hallo gesagt geschweige denn mich gefragt wie es mir geht. Wir haben die ganze Woche kein Wort miteinander gesprochen, denn immer wenn ich zu ihm hin ging und sagte “hi” hat er sich umgedreht und ist weg gegangen.
Als Erklaerung wieso er nicht mit mir geredet hat habe ich bekommen “Also, du musst das jetzt auch mal verstehen, natürlich habe ich keine Lust etwas mit dir zu machen, es ist doch wohl klar, dass ich mehr Spass mit meinen Freunden aus Kiel als mit dir habe.” Ich bin noch immer sauer / enttaeuscht, denn was ich als weiteres herrausgefunden habe ist, dass er zu allen sagt, dass ich ihm peinlich bin. Ich finde das nicht ganz fair wie er mit mir umgeht und die Situation macht mir sehr zu schaffen.
Aber die restliche Familie ist sehr nett. (Sogar die Haushälterin hat neulich über Tobi gelästert und mir gesagt, dass er nicht besonders nett ist und kaum Freunde hat. Sie sagte, es kommen nur “Freunde” wenn sie eine Praesentation für die Schule machen müssen. Das ist doch traurig.) Wie auch immer dem sei, die Situation ist und war keine schöne, aber ich habe die Zeit in Neuquen und Shoepassion sneaker stuttgart sehr genossen!
Nach einer anstrengenden Busfahrt war allerdings auch der Sonntag nicht zum entspannen geplant. Nach der Ankunft mit dem Bus musste schnell ein Geschenk für Conny her, da sie ja Geburtstag hatte (es gab einen Eimer mit “all den Sachen die man zum 16. braucht”). Anschliessend ging es schnell los zum Geburtstag des Onkels und von da mit dem Taxi direkt weiter zum “Geburtstags-Pizzaessen” von Conny.
Montag war ich dann erstmal krank, da ich mir in Neuquen eine kleine Grippe geholt habe. Das war allerdings nicht schlecht. Denn nachdem ich Pablo kurz morgens gesehen hatte habe ich angefangen eine riesige Menge zu lesen. Es könnte tatsaechlich sein, dass ich hier noch die Liebe zu Buechern finde. Und Nachmittags gab es dann auch noch ausreichendnd Zeit Julia und Mama ausgiebig zum Geburtstag zu gratulieren.



Keine Kommentare:

Kommentar posten

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.